Hessischer Spessart

Menschen wandern in den Bergen von Wanderherz gemeinsam wandern

Im bayerischen Spessart 🫢

Der Räuberpfad

Letzten Sonntag wollte uns Günter seine Lieblingsorte im Spessart zeigen. Dafür ging es zunächst auf Teile des Räuberpfades – einem rund 12 Kilometer langen Premiumwanderweg bei Heimbuchenthal, der durch abwechslungsreiche Wälder, stille Täler und typische Spessartlandschaften führt. Für Kerstin Reubold und mich war der Spessart bisher noch ein weißer Fleck auf unserer Wanderkarte. Das sollte sich an diesem Tag ändern.

Gestartet sind wir am Gasthof „Zum Wiesengrund“ in Heimbuchenthal. Schon die ersten Meter durch das liebevoll gestaltete Tal mit zahlreichen Ruhemöglichkeiten, Bachläufen und Barfußpfad luden eigentlich dazu ein, länger zu bleiben. Doch unser Weg führte weiter hinein in die Wälder des Spessarts.

Der hervorragend ausgeschilderte Pfad verlief durch beeindruckende Mischwälder, die gerade jetzt im satten Frühlingsgrün eine ganz besondere Atmosphäre ausstrahlen. Immer wieder trifft man auf den typischen kristallinen Buntsandstein der Region, der die Landschaft prägt und dem Spessart seinen ganz eigenen Charakter verleiht. Manchmal fühlten wir uns fast ein wenig an die Südpfalz erinnert.

Die Mittagseinkehr im Waldgasthaus „Hohe Warte“ stand den bekannten Pfälzer Hütten in nichts nach – gemütlich, herzlich und genau das Richtige nach den ersten Kilometern. Spätestens dort war klar: Wir haben uns ein kleines bisschen in den Spessart verliebt.

Nach der zweiten Hälfte der Tour ging es in Heimbuchenthal vorbei an Erlebnis-Minigolf, idyllischen Bachläufen mit Biberpopulation und wunderschönen Hotels. Schnell stand fest: Hier müssen wir unbedingt einmal ein ganzes Wanderwochenende verbringen.

Zum Abschluss gab es noch ein Stück Kuchen im Wiesengrund – und die Gewissheit, dass unsere erste große Spessart-Tour definitiv Wiederkehr-Charakter hat.